Andre Schumacher - Wildes Europa - exklusiv an der OS Schmerikon 26.2.2019 um 19.30 Uhr Foyer OSS

André Schumacher ist ein Besessener. Auf der ganzen Welt war er unterwegs. Heimatlos. Rauschhaft. 20 Jahre lang. Süchtig nach der Ferne, nach Menschen, nach Geschichten.

2013 durchwandert er die Kanarischen Inseln von Lanzarote bis El Hierro. Auf der dritten Insel trifft er Jenni und auf der siebten ist sie schwanger, und damit ist das Reiseleben vorbei. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach einer Heimat, finanzieren über Crowdfunding einen Hof, pflanzen Bäume, wechseln Windeln.

         So geht es ein Jahr, dann ist das Fernweh wieder da. Nur, wie reist man mit einem Baby? Mit der Sportkarre, per Caravan oder Bahn? Reist man überhaupt? Und wohin? Zu den Großeltern! Und zwar umweltverträglich und auf schönstmöglichem Umweg!

Mit einem Lastenfahrrad bricht die junge Familie in Mecklenburg auf. Ihr Weg führt sie die Elbe und Moldau hinauf in den Böhmerwald, durch Salzkammergut, Hohe Tauern und das UNESCO Weltnaturerbe der Dolomiten, entlang der Oberitalienischen Seen, durch die Genussregionen Piemont und Provence, über die Cevennen und die Pyrenäen bis ins Baskenland.

         Was die drei dabei erleben? Alles! Kleine und große Abenteuer, Hitzewellen und Schneestürme, Spinner und Visionäre, unbeschreibliche Strapazen und Momente größten Glücks.

André Schumacher erzählt mit viel Humor und wunderbaren Bildern die Geschichte dieser außergewöhnlichen Reise. Sein Vortrag ist ein Ratgeber für Langzeitreisende und Europahungrige, eine Inspirationsquelle für Familien und ein Mutmacher für ewige Träumer.

Auswertung der Eltern- und Schülerumfragen

Im Frühjahr 2018 führte die Schule Schmerikon unter der externen Leitung des Amts für Volksschule Kanton Thurgau eine repräsentative Umfrage bei den SchülerInnen und Eltern durch. Die durchwegs positiven und erfreulichen Ergebnisse bestätigen unsere Arbeit mit den Jugendlichen. Für die Teilnahme möchte ich mich als Schulleiter der OS Schmerikon herzlich bedanken.

 

Weiteres Vorgehen

Die Ergebnisse der Schülerumfragen wurden auf Ebene Klasse unter der Leitung der Klassenlehrer thematisiert und besprochen. Das offene und ehrliche Feedback der Schülerinnen und Schüler nehmen wir teamintern zum Anlass, unsere Arbeit kritisch zu reflektieren und allenfalls Massnahmen zur Verbesserung einzuleiten.

Die Eltern werden durch eine Pressemitteilung der Schuldirektors über die Ergebenisse der Elternumfragen informiert.

Falls Sie im Zusammenhang mit Ihrem Feedback an die Oberstufe Fragen haben, dürfen Sie gerne die Schulleitung kontaktieren.

 

Zukunftswerkstatt der Schule Schmerikon - ein Rückblick

Erwartungen an die Schule von morgen

Eltern, Lehrer, Schulleiter und Ratsmitglieder der Gemeinde Schmerikon beschäftigten sich mit der künftigen Ausrichtung der Schule. Dabei diskutierten und bilanzierten sie die aktuelle Situation – und schmiedeten Pläne, wie es mit der Schule im Seedorf weitergehen soll.

von Alexandra Greeff / Südostschweiz vom 21.3.2017

Wo liegt die Grenze zwischen fördern, fordern – und überfordern? Warum starten Kinder voller Neugierde in die Schule und verlieren dann immer mehr die Motivation zum Lernen? Inwieweit ist es die Aufgabe der Schule, die Kinder und Jugendlichen zu erziehen? Wie gehen Lehrpersonen und Schüler mit der zunehmenden Vielfalt im Klassenzimmer um? Und wie wäre es, wenn die Schüler in Schmerikon über Mittag nicht mehr nach Hause gehen, sondern das Mittagessen immer in der Schule einnehmen würden?

Tagesstrukturen ein Bedürfnis

Mit solchen Fragen beschäftigten sich die rund 35 Eltern, Lehrer, Schulleiter und Ratsmitglieder an der «Zukunftswerkstatt». In bunt durchmischten Stuhlkreisen sassen sie sich gegenüber und diskutierten auf Augenhöhe, welche Erfahrungen sie mit der Schule machen, welche Erwartungen sie an diese haben und was sie sich für die weitere Zukunft der Schule wünschen.

Besonderes Augenmerk galt dabei dem Thema «Tagesstrukturen»: Ende 2016 lehnten die Schmerkner Stimmberechtigten die Finanzierung einer Kindertagesstätte ab (die «Südostschweiz» berichtete). Das Abstimmungsergebnis war mit 473 Nein- und 459 Ja-Stimmen allerdings sehr knapp. Es ist Ausdruck eines wachsenden Bedürfnisses vieler Eltern nach einer Rundumbetreuung ihrer Kinder. Für die Schule stellt sich daher die Frage nach der Einführung von Tagesstrukturen und dem Angebot eines Mittagstisches. «Nicht nur Familien, auch die Schule würde davon profitieren», argumentierten einige Teilnehmer. Es gingen weniger zeitliche Ressourcen verloren und der Schulalltag werde ruhiger.