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Fleissige Hände...

... basteln im Schulhaus Sand gemeinsam an der Weihnachtsdekoration.

Erlebnismobil der CMB Stiftung

In der ersten Novemberwoche parkierte das Erlebnismobil der CBM-Stiftung auf dem Schulareal Sand. Alle Schülerinnen und Schüler der 3. bis 6. Klasse der Primarschule Schmerikon durften während einer Doppellektion dieses Erlebnismobil besuchen. Die Kinder erfuhren dabei, wie sich ein Leben ohne Augenlicht anfühlt. Dazu bekamen sie eine Milchglasbrille, welche das Endstadium des Grauen Stars simuliert. Mit aufgesetzter Brille konnten sie nur noch den Unterschied von hell und dunkel wahrnehmen. Mit Hilfe eines Langstocks versuchten sich die Kinder auf dem Pausenplatz zurechtzufinden. Ebenfalls mit aufgesetzter Brille machten sie einen Durchgang durch das Erlebnismobil. Während des Durchgangs mussten die Kinder all ihre anderen Sinne verwenden und vor allem mit Hilfe ihres Tastsinns ihre Umgebung wahrnehmen. Spannend wurde es für die Kinder, als sie bei einem zweiten Durchgang ohne die Brille alles genau ansehen konnten. Den Schülerinnen und Schüler wurden noch weitere Aufgaben gestellt, die sie mit verbundenen Augen lösen mussten. Anhand eines Filmes wurde den Kindern noch die CBM-Stiftung vorgestellt.

Eine Woche nach dem Erlebnis wurden die Kinder nach ihren Eindrücken gefragt. Hier einige Antworten:

  • Ich fand es sehr toll, dass man alles anfassen konnte (3. Klasse).
  • Es war sehr lustig, man fiel manchmal fast um (5. Klasse).
  • Wir konnten ein Puzzle lösen mit verbundenen Augen. Das fand ich sehr toll (4. Klasse).
  • Dass wir den Stock ausprobieren durften, fand ich sehr spannend (6. Klasse).
  • Ich war froh, dass wir trotzdem noch sprechen konnten, da wir uns nicht sehen konnten (5. Klasse).
  • Es ist ein komisches Gefühl, wenn ich nichts sehen kann (3. Klasse).
  • Ich fand das Erlebnismobil spannend, weil es andere Böden hatte und andere Wände (4. Klasse).
  • Ich fand es gar nicht toll, ich hatte Angst vor dem Rundgang im Wagen (3. Klasse).
  • Es war schön, dass wir gelernt haben, wie man trotz einer Blindheit zurechtkommt (4. Klasse).
  • Es war ein spezielles Erlebnis, da man wirklich fast nichts sehen konnte (6. Klasse).
  • Der Durchgang war spannend, weil ich nicht wusste, was auf mich zukommt (4. Klasse).

Lesenacht

Jedes Jahr kurz vor den Herbstferien verwandelt sich das Schulhaus Sand in einen geheimnisvollen Ort… Spannende, mutige, knifflige, gruslige, märchenhafte und aufregende Geschichten erwarten die Kinder an der Lesenacht.
Voller Vorfreude und Spannung versammeln sich die Kinder vor dem Schulhaus und warten darauf, dass sich die Türen öffnen!

Drinnen entdecken sie die dekorierte Aula. Den Einstieg in den Abend gestalten die Lehrpersonen mit einer Geschichte, welche sie den Kindern vorlesen und vorspielen…

«Marla ist ein junges Mädchen, das zwar viele Bücher besitzt, aber überhaupt nicht gerne liest. Lieber benutzt sie die Bücher als Stapel, um damit etwas aus dem obersten Regal zu holen, aufgeklappt als Hut oder um darauf die Treppe runterzurutschen. Eines Tages jedoch fällt sie plötzlich in eines ihrer Bücher und dessen spannende Geschichten. Von diesen erfährt sie aber nur ganz wenig, da sie ja Bücher nicht mag. So merkt sie, dass ihre Bücher vielleicht doch mehr zu bieten haben, als sie dachte. Sie will wissen, wie die Geschichten enden, fängt an zu lesen und kann damit gar nicht mehr aufhören.»

Nun dürfen die Kinder selbst in zwei Geschichten ihrer Wahl eintauchen, vorgelesen von Lehrpersonen und Fachpersonen. Elf Schulzimmer wurden dazu passend zur jeweiligen Geschichte dekoriert und vorbereitet. Ob Krimi, Märchen, Gruselgeschichte, Freundschaftsgeschichte, bewegte Geschichte, Bilderbuchgeschichte oder Abenteuergeschichte - viele strahlende Gesichter sind danach auf den Schulhausgängen anzutreffen.

Für die jüngsten Lesenachtbesucher ist es nun Zeit, sich auf den Heimweg zu machen, während das Programm für die anderen Primarschülerinnen und Primarschüler weitergeht.
Im letzten Teil des Abends haben die Kinder Zeit, in selbst gewählten Büchern zu lesen und in ihre eigene Fantasiewelt einzutauchen.

Während dieser Zeit werden die Schülerinnen und Schüler gruppenweise auf ein neues Abenteuer geschickt. Es trifft die Nachricht ein, dass eines von Marla’s liebsten Büchern gestohlen wurde. Als junge Detektive verfolgen die Gruppen die Spur des Diebes. Dazu müssen sie Hinweise entziffern und Rätsel lösen. Mit Erfolg wird der Dieb gefasst! Als Dankeschön schenkt Marla jeder Klasse ein Buch. Dieses wird im Verlauf des Schuljahres vorgelesen.

Tiziana Danuser, Lehrperson 4. Klasse und Nadia Bislin, Lehrperson 2. Klasse

Eindrücke der Lesenacht

«Mir hat das letzte Spiel, also die Schnitzeljagd, sehr gut gefallen.» Schülerin, 3. Klasse

«Ich fand es toll in der Gruselgeschichte.» Schülerin, 1. Klasse

«Ich fand es schade, dass wir nicht in der Schule übernachten konnten.» Schüler, 6. Klasse

«Ich fand es schön, dass fast alle Lehrer dabei waren.» Schülerin, 4. Klasse

«Mir hat das Anfangstheater sehr gut gefallen.» Schüler, 2. Klasse

«Mir hat die ganze Lesenacht super gefallen. Die Gruselgeschichte fand ich besonders toll.» Schüler, 5. Klasse

Schulreise 3. Klasse Schulhaus Sand

Mit Zug und Doppelstockpostauto reisten wir nach Unterwasser im Toggenburg. Über Stege und Brücken und sogar einen in den Felsen gehauenen Tunnel führten uns zu den Thurwasserfällen. Nach einem steilen Aufstieg erreichten wir die Feuerstelle für unser Mittagessen. Weiter ging die flotte Wanderung zur Gondelbahn Gamplüt, welche uns in zwei Gondeln wieder ins Tal brachte. 

Schulreise 5. Klasse Schulhaus Sand

Erfahren Sie mehr über die Eindrücke der 5. Klasse in der Viamala Schlucht.