Integrative Schulungsform (ISF)

Wir führen keine Kleinklassen, sondern integrieren Kinder mit Schulschwierigkeiten in den Regelklassen. Neben den Klassenlehrpersonen unterstützen Schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen diese Kinder zusätzlich. Kinder mit Schul- und Lernschwierigkeiten werden ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen entsprechend unterstützt, damit auch für sie ein ganzheitliches Lernen im schulischen und sozialen Bereich möglich ist.

Die Schulischen Heilpädagoginnen und Heilpädagogen stehen den Lehrpersonen und Eltern beratend zur Seite. Die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten ist enorm wichtig.

Für Kinder mit Schul- oder Lernschwierigkeiten können auf Antrag des Schulpsychologischen Dienstes die Lernziele individuell angepasst werden (sog. Lernziel-Differenzierung).

Mehr über den Schulpsychologischen Dienst: www.schulpsychologie-sg.ch

Hausaufgabenhilfe

Die Hausaufgabenhilfe ist in das Angebot der Nachmittagsbetreuung integriert.

Die Klassenlehrpersonen können über die Möglichkeiten für eine Unterstützung bei den Hausaufgaben Auskunft geben.

Ein Anmeldeformular finden Sie unter der Rubrik NACHMITTAGSBETREUUNG in der rechten Spalte auf dieser Seite.

Deutsch als Zweitsprache (DaZ)

In der Schule treffen verschiedene Kulturen, verschiedene Wertsysteme und Sprachen aufeinander. Fremdsprachige Kinder müssen über genügende Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen, damit sie dem Unterricht folgen und sich integrieren können. Sie sollen möglichst schnell die Menschen in ihrer Umgebung verstehen, sich selber mitteilen, ihre Gedanken und Gefühle ausdrücken sowie am Schulalltag und dem täglichen Leben ausserhalb der Schule teilhaben können.

Kinder mit Migrationshintergrund, welche die deutsche Sprache noch nicht genügend verstehen und beherrschen, erhalten vom 1. Kindergartenjahr bis zur 2. Klasse zusätzlichen Deutschunterricht.

Zugewanderte Kinder ohne Deutschkenntnisse erhalten zu Beginn ausschliesslich Deutschunterricht. Sobald sie sich genügend verständigen können, werden sie in eine Regelklasse integriert und besuchen zusätzlichen Deutschunterricht.

Legasthenie-Therapie

Kinder mit auffälligen Problemen beim Lesen und Schreiben von Buchstaben und Wörtern besuchen auf Antrag des Schulpsychologischen Dienstes Legasthenie-Lektionen. 

Logopädie

Sprachstörungen werden an der Schule Schmerikon von einer Logopädin behandelt. Sie wird vom Zweckverband Logopädischer Dienst Linthgebiet, bei dem die Schule Schmerikon Mitglied ist, gestellt. Behandelt werden vor allem Störungen des Sprechens, Störungen des Redeflusses sowie Störungen der Stimme und des Stimmklanges.

Die Schulkinder können bei entsprechenden Auffälligkeiten diesen Dienst kostenlos beanspruchen. Die Logopädin führt in allen Kindergärten Reihenuntersuchungen durch. Verläuft bei einem Kind die sprachliche Entwicklung nicht altersentsprechend, wird eine Einzelabklärung empfohlen. Bei einigen Kindern genügt eine Beratung, bei anderen ist eine Therapie in Intervallen sinnvoll. Bei schweren Auffälligkeiten ist eine Therapie erforderlich. Die Kinder erhalten in der Regel Einzeltherapie. Für Eltern besteht die Möglichkeit, sich schon vor dem Kindergarten zur Beratung an eine Logopädin zu wenden. Die Logopädin arbeitet mit den Eltern, Lehrkräften, weiteren Fachpersonen und Therapeutinnen und Therapeuten eng zusammen. 

Mehr über die Logopädie:

Dyskalkulie-Therapie

Kinder mit auffälligen Problemen beim Rechnen besuchen auf Antrag des Schulpsychologischen Dienstes Dyskalkulie-Lektionen.

Psychomotorik-Therapie

Mit dem Begriff Psychomotorik wird die Wechselwirkung zwischen Bewegen, Fühlen und Denken beschrieben. Die betroffenen Kinder haben Schwierigkeiten, ihre Bewegungen präzise zu steuern, sie mit angepasstem Krafteinsatz auszuführen, zu koordinieren und im Gleichgewicht zu halten.

Diese Schwierigkeiten können sich im grob-, fein- und graphomotorischen Bereich äussern. Oftmals liegen auch Verhaltensschwierigkeiten vor.

In der psychomotorischen Therapie wird einzeln oder in kleinen Gruppen (zwei bis drei Kinder) die Bewegungs- und Wahrnehmungsentwicklung gefördert. Die frühzeitige Erfassung ist für den Therapieverlauf von zentraler Bedeutung.

Die Psychomotoriktherapeutin arbeitet mit den Eltern, Lehrkräften, anderen Therapeutinnen und dem Schularzt zusammen.

Die Zuweisung erfolgt durch die Schule über den Schularzt an die Therapiestelle für Psychomotorik in Uznach.